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@andreas: ich koche auch nach 6 jahren nicht! erstmal denk ich mir, warum für eine person kochen? ich esse noch nichtmal gerne. okay, ich esse schon gerne, aber nicht gern allein. dazu kommt, daß ich ein absolutes antikochtalent bin, und ich sag das nicht nur so. bei mir geht beim kochen so ziemlich alles schief, was nur schief gehen kann! das arme gemüse.
daß ich noch nicht verhungert bin, verdanke ich meiner oma. sie lädt meine lieblingsgeschwister und mich netterweise 1, 2mal die woche zum mittagessen ein. apfelstrudel ist ihre spezialität. :-)
wäsche waschen ist okay. bügeln auch. staubsaugen...? naja... und der rest...? noch najaer...
hihi da fällt mir ein bekannter ein, bewohner eines studentenwohnheims. einmal hat er mir beschrieben wie er seine wäsche glatt zieht (um sie nicht bügeln zu müssen). *lol*
hm, welche extremsituation könnte deiner meinung nach auslöser dafür sein, daß man über nacht ein völlig neuer mensch wird (multiple persönlichkeitsspaltung mal ausgenommen)? ich wüßte momentan keine.
ich stell mir das aber lustig vor. alle beschließen auf einmal, morgen das genaue gegenteil von sich selbst zu sein. funktioniert sicher nur bei leuten mit sehr viel schauspielerischem talent.
Zunächste müsste man defnieren was eine "Änderung" ist.... Ihre Auswirkungen.... Ich koche überhaupt ned gerne. Ich finde dass der Zeitaufwand fürs Kochen viel zu gross ist um in den nächsten 10-15min mal den Nahrungstrieb zu befriedigen. Es gibt ja Leute die gleich eine ganze Zeremonie ums Kochen herum machen....
Posted by: Flip at 12.06.03 18:18Eigentlich wollte ich nicht definieren was eine Änderung und ihre Auswirkungen sind. Ich wollte nur erstmal in die Runde hören, was so ohne Konkretes, rein aus dem Bauch heraus geantwortet wird. Die definierte Schritt für Schritt analysierte abgewägte Theorie muss ich dann ohnedies für mich selbst finden. Im Grunde genommen ist die Frage nach der Definition eh schon besser als die so beliebte Antwort: das kommt ganz auf die Situation an. Aber natürlich kommt?s auf die an. Ich bevorzuge es nur manchmal den Bauch zuerst zu fragen und dann zu analysieren. Weil bin ich dann in der Situation, die noch nicht konkret ist, dann glaub ich würde ein Grossteil des Verstands ohnedies abgeschaltet sein.
Nagut packmas an. Im Molast der eigenen aufgekeimten Hormone und in der hoffnungslosen Suche nach seinem Platz und der eigenen Wahrheit, in der man in der Pubertät nun mal steckte, kann es sein, dass man sich die Frage stellt: ?Wie lange halt ich?s mit mir selbst noch aus?? Ich hab mir diese Frage oft gestellt und natürlich stell ich sie mir auch noch heute, wenn sie auch andere vielleicht geglättete Tiefen bekommen hat. Ich war ein grundsätzlich pessimistischer Mensch, hielt das für die wahre Objektivität für mich und wahrscheinlich hab ich auch geglaubt, das jeder der bei Verstand ist auch so denken sollte, wobei ich immer auch gefragt habe ob es für mich nicht gescheiter wäre Naivität zu lernen. Das sind so im gewissen die Rahmenbedingungen von damals, auch festgehalten in den 4 Wänden auf meiner HP. (Das witzige ist, dass wirklich einige gedacht haben, ich könnte was Blödes machen nachdem sie die 4 Wände gelesen haben, wobei ich mir gedacht habe, die hams wohl nicht verstanden.)
Was nun das eigentliche Thema anbelangt, war?s eigentlich immer so, dass in Überlegungen was Selbstmord betrifft, ich immer gedacht habe: Ich nicht! Mein Hass ist gegen mich gerichtet. Ich bin änderbar, ich muß nicht die Welt ändern, weil sie nicht schuld ist. Wahre Intelligenz passt sich an. - Also wenn ich Selbstmordgedanken hätte, könnten sie nur aufgrund meiner Unzulänglichkeiten existieren. Mit heutigen Worten würd ich erkennen, dass meine Aggressionen immer sehr produktiv waren, sich kanalisiert haben in Kreativität. Selbstmord hätte ich nicht als kreativ und produktiv empfunden, sondern als billiges ideenloses sich einfach machen wollen. Nur am Rande ich bin nie davon ausgegangen, dass das was ich für mich definiert habe auch für andere gelten würde, wenngleich ich auch glaube das Härte und Direktheit manchmal auch Lächerlichkeit wohl eine ganz gute Methode ist um jemanden vor Blödheiten zu bewahren.
Wie dem auch sei. Der Glaube bestand darin: Ist die Situation nur schlimm genug, dann ändere ich mich selbst. Die Situation wären gewesen: Ich wäre mit meiner eigenen Unzulänglichkeit nicht mehr fertig geworden, meine gefühlte Einsamkeit, das Gefühl nicht gebraucht zu werden, nichts spezielles zu sein, in nichts der Beste zu sein usw. All das oder nur eins im extremen hätte überhand genommen und ich wäre dann gezwungen meine Sichtweisen zu ändern, meinen Umgang mit anderen und mein eigenes Selbstverständnis, so wie einfach radikal dazu übergehen positiv zu denken, mich dazu zu zwingen, wie auch immer das gehen sollte. In gewisser Weise haben die Überlegungen dazu geführt, dass ich vieles auf dieses Gleis stellen konnte, zu sagen, wenn?s nur schlimm genug ist, dann wird schon was passieren. Und manchmal hab ich mich sicher auch dabei ertappt, wie ich mir überlegt habe, wie es mir gelingen könne, die Situation schlimm genug zu machen, dass was passieren könne. Ziemlich konfus, aber nicht wirklich dumm.
Wie ist es jetzt? Und genau das ist es warum ich die Frage hier gestellt habe, weil ich draufgekommen bin, dass ich zum Teil nicht mehr daran glaube, dass sich Dinge leicht aus Extremsituationen heraus ändern, dass ich nicht weiß wie so eine Extremsituation aussehen müsste, oder gar wie ich sie herbeiführen könnte. Hab ich mich damit abgefunden, dass manche Dinge so sind wie sie sind, dass ich so bin wie ich bin? Ist mir klar geworden, dass sich vieles im Laufe der Zeit ändert? Ist mir die Energie ausgegangen? Ich weiß es nicht, ich ertappe mich nur manchmal dabei, wie ich mir wünsche, die Aggression von damals wäre noch da. Ich hab Angst, dass mit dem Drang zur Wahrheit, zur Änderung auch die Energie versiegt und ich wäre dann nichts mehr von dem was mir einst so wichtig war, was mich davon abgehalten hat abzusteigen. Ich möchte den Glauben behalten, dass wenn mich das Glück niemals streift, ich?s in die Hand nehme, eben weil es sein muß und weil?s sich auszahlt und weil ich wissen wollen würde, wie es anders wäre.
Du kannst aber Änderungen und dessen Auswirkungen nicht leugnen... Mag sein dass du an das Bauchgefühl appliert hast, aber vielleicht bin ich ein Mensch der sich ned auf seinen Bauch verlässt? Sondern eher aufs Köpfchen?
Ich stelle mir die Frage wie lange ich es mit mir aushalten würde nicht, weil ich weiss dass ich diese Frage e nicht beantworten kann... Ich kann mir keine Fragen stellen oder in Berreichen forschen wo ich mir denk dass ich e keine Lösung finde... Dazu müsste ich in die Zukunft schaun können...
Du kannst aber Änderungen und dessen Auswirkungen nicht leugnen... Mag sein dass du an das Bauchgefühl appliert hast, aber vielleicht bin ich ein Mensch der sich ned auf seinen Bauch verlässt? Sondern eher aufs Köpfchen?
Ich stelle mir die Frage wie lange ich es mit mir aushalten würde nicht, weil ich weiss dass ich diese Frage e nicht beantworten kann... Ich kann mir keine Fragen stellen oder in Berreichen forschen wo ich mir denk dass ich e keine Lösung finde... Dazu müsste ich in die Zukunft schaun können...
Ich hab nicht behauptet, daß ich mich auf meinen Bauch verlasse. Ich kann nur nicht ständig in Vernunft baden. Ich bin ein Mensch, Menschen haben Emotionen und die sind oft doch interessanter, gerade in dem speziellen Fall. Mein Verstand wird mir nie sagen: ich komm mit mir nicht mehr aus, der glaubt ja er könne alles lösen. Dennoch gibt es Gefühle, die Missen und in ihren trotzigen Verhalten, wie ein Baby nach der Brust schreien. Wenn das dann überhand nimmt, gibt es irgendwann einen Punkt an dem, die ganze Vernunft weg ist, man fällt oder sich fallen läßt. Und selbst wenn ein Funken oder mehr Rationalismus noch da ist, Entscheidungen kann ganz leicht eine andere Instanz fällen, nennen wirs z.B. das Bauchgefühl. Was ist also so schlimm es jetzt schon zu fragen und die Antowort Stück für Stück zu analysieren? Wohl nix?
Welcher Teil von mir soll entscheiden ob ich eine Lösung finden kann oder nicht. Die Vernunft müßte sich zuerst einmal den ein oder anderen Gedanken machen. Intuition gespeist durch Erfahrung ist da sicher schneller -> Bauchgefühl?
Ungeachtet dessen ob die letzte Behauptung stimmt. Wenn ich mir alle Fragen, die keine Lösung zu haben scheinen, nicht gestellt hätte, hätte ich mir so gut wie keine Fragen gestellt, hätte über vieles nicht nachgedacht, hätte vieles nicht erfahren, am möglicherwiese nicht zielführenden Weg dort hin. Sind doch die Fragen ohne oder ohne eindeutige Lösung doch wirklich eine der interessantesten.
Natürlich hast du recht Köpfchen zählt in erster Line und man tut vielleicht auch gar nicht so schlecht daran, wenn man sich überlegt ob man sich eine Frage annimmt oder nicht. Dennoch kann ich dir in deiner Härte nicht folgen. Schmenen sind nicht dazu gedacht alles in sie hineinzupressen, die eigenene Vernunft ist nur ein Schema. Oder nicht?
Posted by: Andreas at 15.06.03 23:13
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