15.10.03

Frage

Wenn man sich im Gedanken verspricht, warum verbessert man sich dann, wenn man ohnedies immer noch weiß, was man gedacht hat?

Posted by Andreas at 15.10.03 15:14
Comments

hmm...keine ahnung...
aber Du hast gerade Deinen persönlichen kürzenrekord - was die länge Deiner blogeinträge angeht - aufgestellt. ;)

Posted by: Sabine at 15.10.03 17:53

Vielleicht weil in uns ein kleiner Perfektionist lebt? Oder weil man die einzige Person ist, die man nicht wirklich belügen kann?

Posted by: Clio at 15.10.03 18:08

@Sabine: aber die 160 schaff ich nicht.
@clio: ich glaub ja es ist das alte: ich bin zu doff mich selbst zu akzeptieren oder nicht?
Was mich dabei aber eher beschäftigt ist, warum versucht man ständig in billigen worten zu denken?

Posted by: Andreas at 15.10.03 19:18

hey, Du mußt mitmachen! es sind noch 16 tage zeit.

wie denkt man in billigen worten? kann mir das gerade nicht richtig vorstellen.

Posted by: Sabine at 15.10.03 19:48

ich mach mit!! das ist klar!

ob die worte jetzt billig sind oder nicht spielt vielleicht gar keine so eine große rolle, da hab ich mich nicht so gut ausgedrückt.
Nehmen wir Unruhe. Stell ich mir das vor, unruhig zu sein, ist der akt unruhe zu verspüren durch reine vorstellung einer unruhigen szene sofort herstellbar und begreifbar, fast soweit, daß man zittert. All das geht wortlos im kopf vor.
oder nehmen wir ein programm her, das schreibt sich durch gefühle, die aus erfahrung herrühren, wenn ich einen fehler suche bin ich oft schneller wenn ich nicht versuche mit worten nachzudenken sondern in mich gehe und schaue was ich fühle, manchmal was ich sehe. Also warum soll es im zwiegespräch mit mir selbst wichtig sein, daß ein wort ein satz richtig ist? wäre doch eigentlich besser zu fragen gefällt mir das bild oder wie fühlt es sich an. ich mein bild is schon wieder so eine sache. nach außen ist das wort ein mächtiges instrument, aber innen drinnen? vielleicht eine bremse? oder vielleicht doch struktur gebend?

Posted by: Andreas at 15.10.03 21:00