25.10.03

Heldenzeit in Wien

am donnerstag war ja das wir sind helden konzert. leider vom wuk in die größere ba-halle im gasometer verlegt. an einen potthäßlichen veranstaltungsort, eine, vermutlich vom weltuntergang inspirierte, architektonische meisterleistverfehlung des ausgehenden 20. jahrhunderts. klaustrophobien der konzertbesucher wurden nicht nur durch dieses hilfe-die-wände-kommen-auf-mich-zu hallen-feeling begünstigt, sondern auch durch den quetscheffekt in der menge. die helden hatten noch nie vor so vielen menschen gespielt (und sicher noch nie in einer solch düsteren halle, aber das erwähnten sie nicht), und judith hat bestimmt noch nie während eines konzerts einen plastikbecher mit wein an den kopf geknallt bekommen.
daß es trotzdem ein sehr nettes konzert war, ist allein den helden zu verdanken.
ps. falls otto einen singenden-gitarrespielenden-spagatbeherrschenden sohn namens ol(l)i hat, dann trat dieser als vorgruppe auf, zusammen mit einem großen braunen...häschen. ;o)

Posted by Sabine at 25.10.03 16:00 | TrackBack
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